Eine von den Alunas die mit auf dem Konzert war, war am nächsten morgen sehr fertig. Sie hat an ihren Klamotten vom Vorabend eine Spur von Rauch
Ich merke momentan immer wieder, dass wir den Alunas zwar viel sagen können, ihnen helfen könne, Probleme aufzeigen und mit ihnen reden können. Aber das wirklich schwere kommt erst da draußen auf sie zu. Und dort kann ich ihnen nicht mehr helfen. Und ganz schnell und sehr häufig kommt es dann zu Rückfällen. Und das bedeutet nicht nur das sie wieder was getrunken haben oder Zigaretten geraucht haben. Sie fallen oft auch in ihr altes Leben zurück. Eine Schülerin die schon fast 5 Monate im Cervin ist für eine Woche zu Hause und fängt gleich wieder an sich zu Prostituieren. Ein Teile ihres „alten“ Lebens. Eine andere Schülerin hat ihre Therapie schon abgeschlossen, ist aber noch im Cervin, weil sie sich noch nicht ganz nach Hause traut. Sie war zwischendurch ein Wochenende zu Hause. Jetzt ist sie von irgendeinem Mann Schwanger. Zum 4. mal, wobei sie 2 ihrer Kinder ihr schon weggenommen wurden. Es ist halt so passiert meinte sie. Auch ein Rückfall in ihr altes Leben. Wir vom Cervin können zwar versuchen sie auf alle das vorzubereiten, aber meistern müssen sie es und helfen kann ihnen so wirklich nur einer.
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